Diese Folge monologisiere ich
Eigentlich wollte Linda heute mal monologisieren. Eigentlich.
Aber wie immer bei O meen J läuft es anders.
Was mit ein bisschen PMS Smalltalk und Spielhallenfantasien beginnt, landet plötzlich bei Stand-up-Nerdtalk, Comedy Handwerk und der Frage, warum niemand ein ganzes Bühnenprogramm alleine schreiben kann, ohne irgendwann wahnsinnig zu werden.
Linda erzählt von ihrem Besuch bei einer Live-Show von Hazel Brugger, warum Stand-up vor tausenden Leuten komplett anders knallt als auf YouTube und weshalb gute Witze fast schon mathematisch funktionieren. Satzbau, Dreierregel, Struktur. Comedy ist weniger Bauchgefühl und mehr Handwerk als viele denken.
Dann eskaliert es Richtung Fremdscham. Öffentliche Heiratsanträge auf Bühnen. Vor Kameras. Vor tausend Leuten. Mit sozialem Druck deluxe. Romantisch von außen, absoluter Albtraum von innen. Fazit: Klärt euren Kram privat.
Zwischendurch geht es zurück nach Rendsburg zum Community Event, zu kleinen Bühnenmomenten, Licht im Publikum, das niemand will, und dem absurden Gefühl, dass man in der eigenen Stadt plötzlich doch vor vollem Kino steht.
Und weil Norman nun mal Norman ist, kippt das Gespräch am Ende noch komplett in Tarifpolitik, Streiks, öffentlichen Dienst, absurde Lohnunterschiede und warum man manchmal mehr Streikgeld bekommt als regulären Lohn. Willkommen im System.
Diese Folge springt von Comedy Nerdwissen zu Liebesphilosophie, von Lokalpatriotismus zu Arbeitskampf und wieder zurück zu komplettem Blödsinn.
Also eigentlich alles wie immer.
👉 Jetzt reinhören in O meen J – Der Gott aber nicht Jott lose Podcast.
Chaotisch, ehrlich, leicht drüber und manchmal erschreckend klug.