Gef1ckt und trotzdem untervögelt
Diese Folge beginnt wie viele bei O meen J. Mit Kaffee, Chaos und einem Gespräch, das sofort in alle Richtungen gleichzeitig kippt. Linda und Norman reden über Arbeit, Überforderung, Unterzuckerung, zu wenig Schlaf und das Gefühl, dass man gleichzeitig alles gibt und trotzdem nirgends so richtig ankommt.
Aus einem harmlosen Sonntagmorgen wird schnell eine Mischung aus Alltagsfrust, politischem Wahnsinn und völlig absurder Comedy. Es geht um toxische Social Media Plattformen, rechte Bubbles, Cancel Culture Fantasien, Anzeigen wegen Beleidigung und die Frage, warum manche Menschen Kritik nicht aushalten, sobald sie öffentlich sichtbar sind.
Zwischendurch wird es persönlich. Norman spricht über seinen Arbeitgeber, fehlende Unterstützung und das Gefühl, dass Regeln plötzlich nicht mehr für alle gelten. Linda hält dagegen, kommentiert, provoziert und zieht das Gespräch immer wieder zurück ins Menschliche. Es geht um Erschöpfung, Erwartungsdruck, Planung, Termine und das ewige Rechtfertigen müssen, warum man überhaupt müde ist.
Dann eskaliert es sprachlich. Kaffee wird zum Grundsatzthema, Schreibweisen zur Charakterfrage und irgendwann fällt der Satz, der alles zusammenfasst. Gef1ckt und trotzdem untervögelt. Als Gefühl. Als Zustand. Als verdammt ehrliche Bestandsaufnahme.
Diese Folge ist lang, laut, respektlos und sehr nah am echten Leben. Sie springt zwischen Politik, Alltagsbeobachtung und völligem Nonsens und genau das macht sie so treffend.
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Ungefiltert, übermüdet, wütend, witzig und erschreckend ehrlich.